Dr. med. Martin Breinesberger
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NARBENENTSTÖRUNG


Narben sind verheilte Wunden am Körper, die gewöhnlich ein Leben lang sichtbar bleiben. Sie stören den natürlichen Energiefluss durch die Meridiane im Körper.

Liegt eine Narbe auf den Energiebahnen des Meridiansystems so kann der Energiefluss unterbrochen bzw. blockiert werden. Dies hat zur Folge, dass Gebiete nicht mit der vollständigen Energie versorgt werden und es entsteht auf der einen Seite eine „Energie-Leere“ und auf der anderen Seite „Energie-Fülle“. Ein Ungleichgewicht stellt sich ein.

Wird diese Energie unterbrochen, entsteht zuerst auf diesem Gebiet eine Störung. Bleibt diese Blockade über längere Zeit bestehen, kann sich eine neue Störung auch im Meridianverlauf manifestieren. Über die Meridiane werden alle Körperteile, Organe, Drüsen und Bindegewebe mit der nötigen Energie versorgt. Fällt nun ein Meridian aus, z.B. durch eine Narbe, so sind die nächsten zwangsläufig energetisch unterversorgt, während der vorhergehende gestaut ist. Sowohl Energiestau als auch Energieverlust können Schmerzen auslösen. Ein Mangel an Lebensenergie führt immer zu Krankheit und letztlich zum Tod.
Vorbeugend ist es daher empfehlenswert, jede Narbe zu entstören.

Ein weiterer Betrachtungswinkel der Narbenentstörung: Alle Entzündungen bzw. Verletzungen (Narben) in unserem Körper hinterlassen Adhäsionen im Fasziensystem, ob oberflächlich oder auf tieferen Organ-, Muskel-, Gefäß oder Kapselebenen. Diese entzündungsbedingten Verklebungen werden palpatorisch diagnostiziert und im Anschluss systematisch dauerhaft gelöst.

Die maximale physiologische Beweglichkeit der einzelnen Gelenke und die daraus resultierenden Bewegungsabläufe in den Funktionsketten spielen hierbei eine wichtige Rolle. Die strukturelle Beschaffenheit des Bindegewebes in seiner physiologischen und pathophysiologisch veränderten Form ist die Arbeitsgrundlage für die Narbenentstörung. Nachdem die Narben und Verklebungen gelöst worden sind, können alle physiotherapeutischen Techniken effektiver angewendet werden. Das Therapieziel wird schneller erreicht, unabhängig davon, ob die Patienten aus dem inneren, dem neurologischen, dem orthopädischen oder dem chirurgischen Fachbereich kommen.

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